VVA Ideenraum

IDEENRAUM betreten

Video-Online-Beratung

Ideen besprechen. Beraten lassen. Ohne Fahrzeit.

Online-Beratung

Willkommen im Ideenraum

Der VVA-Ideenraum – ein Ort der Inspiration, Kreativität, der Begegnung und des interdisziplinären Austauschs.

In der heutigen Zeit, in der durch verschiedenste Kanäle immer diversifizierter und komplexer kommuniziert wird, kommt der eigentlichen Idee als Basis aller Kommunikations-Maßnahmen ein immer größerer Stellenwert zu. Wie errege ich mehr Aufmerksamkeit beim Konsumenten? Wie suggeriere ich das geeignete Bild meines Unternehmens? Welche technischen Möglichkeiten und Medien gibt es dazu?

So soll unser Ideenraum anregen, Freiraum zum Querdenken bieten und Gedanken in neue Bahnen lenken – auch jenseits von bedrucktem Papier.

In Dornbirn im ersten Stock situiert, dürfen wir Sie hier auf der virtuellen Ebene im Ideenraum der VVA begrüßen.

 

2021-01-14

Was für eine Lehre bei der VVA spricht

Wir bilden aktuell 9 Lehrlinge in drei unterschiedlichen Bereichen aus und sind ständig auf der Suche nach neuen, engagierten und hungrigen jungen Kollegen und Kolleginnen. Heute sprechen wir mit Adrian Milz und Muhammet Bekar, die sich als Jugendliche für eine Lehre bei der VVA entschieden haben und mittlerweile die Produktionsleitung verantworten.

Gleich vorab, welche Lehrbilder bietet ihr bei der VVA an und was macht diese aus?

Muhi: Um das Ganze dem Produktionsprozess folgend zu erklären, starte ich mit dem/r Druckvorstufentechniker/in. Hier ist Genauigkeit gefragt. Druckvorstufentechniker erarbeiten am Computer druckfähige Unterlagen und bereiten diese für die Produktion vor. Z.T ist aber auch Kundenkontakt gefragt. Da es sich bei der Bogenmontage (Anm.: Auch Ausschuss genannt; Das Platzieren der Seiten auf dem Druckbogen) um sehr IT-fokussierte Arbeit handelt, sind gute Fähigkeiten auf diesem Gebiet Pflicht. Außerdem ist ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen wichtig.

Adrian: Weiter geht es mit dem/r Drucktechniker/in. Dieser Beruf ist vor allem durch Hochtechnologie und starke Automatisierung geprägt. Da der Output der Druckmaschinen sehr groß ist und die Maschinen extrem schnell arbeiten, bringt der Job die Verantwortung mit sich, perfekte gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Die Lehre als Industriebuchbinder/in, die dritte Ausbildungsmöglichkeit bei der VVA, ist sehr vielfältig, da es sehr viele unterschiedliche Maschinen und Produktmöglichkeiten gibt.

Ganz frei von der Leber, warum habt ihr euch damals für eine Lehre in einer Druckerei entschieden?

Muhi: Ich war damals in mehreren Unternehmen schnuppern und habe mich nicht speziell auf Druckereien konzentriert. An der VVA hat mir dann vor allem das Klima und das Arbeitsumfeld gefallen – die Atmosphäre war das Hauptargument. Außerdem wollte ich einen exotischen Beruf erlernen. Ich wollte mich von anderen unterscheiden und nicht das Gleiche wie alle machen.

Adrian: Da wir in der Familie eine lange Drucker-Tradition haben und ich als Sohn des Geschäftsführers schon als Kind zwischen den Druckmaschinen gespielt habe, fiel mir diese Entscheidung sehr leicht. Ich wollte unbedingt einen technischen Beruf erlernen und so hat es mich von Anfang an in die Druckerei gezogen.

Warum gerade die Lehre als Drucktechniker?

Muhi: Mir hat die Vorstellung gefallen, eine sehr große, schnelle und auch teure Maschine zu bedienen. Diese Verantwortung zu übernehmen, war für mich genau die richtige Herausforderung. Außerdem hatten die unterschiedlichen Problemstellungen, die die vielen verschiedenen Kunden-Jobs mit sich bringen, einen großen Reiz für mich.

Adrian: Mich hat schon immer die Geschwindigkeit und Präzision dieser Maschinen beeindruckt. Zudem hat mich die extreme technologische Tiefe einer Druckmaschine gefesselt.

Würdet ihr euch heute wieder dafür entscheiden?

Adrian: Ich würde mich auf jeden Fall weiterhin für das grafische Gewerbe entscheiden. Allerdings würde ich mir heute den Beruf des Industriebuchbinders aussuchen. Dieses Aufgabengebiet ist nochmals abwechslungsreicher und die Vielfalt an Produktionsschritten finde ich äußerst interessant. Ich lerne nicht nur einen Maschinentyp, sondern unterschiedlichste Maschinen kennen, die alle eine andere Aufgabe erfüllen.

Muhi: Jein, in einer Druckerei würde ich auf jeden Fall wieder anfangen. Da ich aber den Kontakt mit anderen Personen im Team und mit dem Kunden schätze, würde ich mich für eine Doppellehre als Druckvorstufen- und Drucktechniker entscheiden.

Wenn du heute deine Augen schließt und an deine Lehrzeit denkst, was waren die schönsten Momente, die dir in den Sinn kommen?

Adrian: Wenn die Maschine mit 18.000 Bogen in der Stunde (Anm. Höchstgeschwindigkeit) stabil läuft und ich die Qualität im Griff habe – davon träume ich heute noch. Wenn ich die Augen schließe, denke ich aber auch an einen speziellen Moment, in dem mir mein Ausbildner gezeigt hat, wie ich Farbwalzen (Anm. Teil der Druckmaschine) mechanisch justiere. Das habe ich bis dahin nicht wirklich verstanden und mein Ausbildner hat mir das im Nu verständlich erklärt – dafür bin ich ihm heute noch dankbar.

Muhi: An den Erfolg am Ende des Tages, wenn man anhand der vielen bedruckten Papierstapel sieht, was man an Output und Qualität geleistet hat, erinnere ich mich gerne zurück. Wenn du mich auf einen speziellen Moment ansprichst, ist das wohl meine Gautschfeier. Am Ende der Lehre werden alle erfolgreichen Lehrlinge in einem altertümlichen Ritual in den Kreis der ausgelernten Kollegen und Kolleginnen aufgenommen. Das war ein sehr schöner, stolzer Moment!

Muhammet, du warst Lehrling, bist dann zum Ausbildner aufgestiegen und unterstützt nun Adrian in der Produktionsleitung. Was muss für dich ein idealer VVA-Lehrling mitbringen?

Muhi: Interesse an unterschiedlichen Tätigkeiten und auch Bereitschaft überall anzupacken. Außerdem sollte ein idealer Lehrling neugierig, geschickt und praktisch veranlagt sein. Wichtig ist es zudem großen Einsatz zu zeigen und solidarisch im Team zu arbeiten.

Es gibt auch andere Druckereien im Land, weshalb wolltet ihr eure Karriere bei der VVA starten?

Adrian: Da mein Vater bei der VVA Geschäftsführer und Inhaber ist, stand das für mich außer Frage. Außerdem war es immer mein Ziel im Familienunternehmen Fuß zu fassen.

Muhi: In der VVA dürfen die Lehrlinge schon früh selbstständig auf Maschinen arbeiten und erhalten so schnell das Vertrauen Kundenaufträge zu produzieren. Dies führt auch dazu, dass wir in den Berufsschulklassen in der Praxis oft zu den Besten zählen.

Letzte Frage, was würdet ihr jungen Leuten raten, die nun vor dieser wichtigen Entscheidung stehen, einen Lehrberuf zu wählen?

Muhi: Junge Leute sollten sich nicht nur auf eine Branche konzentrieren, sondern sich in unterschiedlichen Unternehmen ein Bild vor Ort machen. Eine Druckerei muss man aber definitiv gesehen haben! ;-)

Adrian: Vor allem, wenn man sich stark für Mechanik, Elektronik oder eben Mechatronik interessiert. Wir sind immer froh über engagierte neue Kollegen und Kolleginnen, die sich für diese Bereiche interessieren und sich hier auch weiterentwickeln wollen.

Mehr lesen ...
Weniger ...

2020-05-22

Der gute Grund, weshalb die Katalogproduktion nicht nachlässt

Oft wird die VVA als klassische Katalogdruckerei gesehen. Das ist durchaus schmeichelhaft, da es sich oft um größere und vor allem komplexe Publikationsprojekte handelt. Auf der anderen Seite ist es schade, weil wir durchaus vielseitige Talente haben, wie man an unserem Produktportfolio sehen kann.

Nichtsdestotrotz sind wir stolz auf die von uns umgesetzten Katalog- und Magazinprojekte, die letztendlich in die ganze Welt versendet werden und einen erheblichen Teil zum Erfolg unserer Kunden beitragen. Auch klar ist, dass sich in der heutigen Zeit viele Entscheider mit der Frage auseinandersetzen, ob in unserer digitalisierten Welt ein gedruckter Katalog noch eine Berechtigung hat. Unserer Erfahrung nach wird dies in den meisten Fällen jedoch mit einem klaren Ja beantwortet und das hat auch seine Gründe, wie Jonathan Zhang, Assistant Professor für Marketing an der Colorado State University beweist.

In einem Feldexperiment in Kooperation mit einem amerikanischen Online-Luxusjuwelier brachte der Schmuckhändler alle zwei Monate hochwertig fotografierte und gedruckte Kataloge heraus.

  • 5% der Kunden erhielten als Kontrollgruppe keinerlei Werbung
  • 55% erhielten ein wöchentliches Werbemail
  • 40% erhielten ein wöchentliches Werbemail + den gedruckten Katalog

Die Inhalte der Mails und der Kataloge waren in Form von Produkten, Bildern und Text zu 90% identisch. Das Ziel war es, die Auswirkung auf die Anfragetätigkeit und die Verkäufe zu testen. Das Ergebnis ist, dass die Anfragen durch den Katalog um 27% und die Verkäufe um 15% im Vergleich zur reinen E-Mail-Werbung gestiegen sind. Weiters interessant ist, dass die E-Mail eine Öffnungsrate von 26% hatte, während der Katalog im Schnitt sieben Tage aufbewahrt und von 90% der Empfänger durchgeblättert wurde. Dieser oft beschrieben Multiplikator-Effekt (Mehrfachgebrauch) ist definitiv eine der größten Stärken des Printprodukts gegenüber den digitalen Alternativen. Professor Zhang konnte zudem berechnen, dass der Juwelier 180 Dollar pro Kunde mehr umsetzen könnte, wenn er den Katalog an alle Kunden schickt.

Schon lange ist klar, dass sich digitale Werbung auf dem Vormarsch befindet. Dieses Experiment beweist aber, dass sich das Printprodukt seinen Platz im Marketing-Mix redlich verdient. Die logische Folge davon ist, dass eine Kombination beider Kommunikationskanäle den größtmöglichen Erfolg in Aussicht stellt. So schreibt auch Frau Gorris von Apenberg & Partner sehr treffend:

„[…] Während der Onlineshop zwar alle Waren gut sortiert bereithält und effektiv filtern kann, vermag ein gut fotografierter und hochwertig produzierter Katalog beim Kunden Wünsche zu wecken, denen er sich vorher gar nicht bewusst war. Damit ist und bleibt der physisch vorhandene Katalog für die Verbraucher mehr als eine flüchtige Momentaufnahme, die im digitalen Grundrauschen untergeht.“ (Apenberg & Partner, 2020)

Quelle: Apenberg & Partner, Print Business Consultants, Verena Gorris, 07.04.2020, Comeback statt weg: Der Katalog als effektives Werbemittel, https://www.apenberg.de/2020/04/07/comeback-statt-weg-der-katalog-als-effektives-werbemittel/

Mehr lesen ...
Weniger ...

2020-05-10

Wie stark uns Werbung unbewusst beeinflusst

Klar ist, dass wir täglich tausenden Stimuli ausgesetzt werden, die uns darin beeinflussen, wie wir uns verhalten und natürlich auch was wir kaufen. Dass diese unbewusste Macht weit einflussreicher ist, als wir glauben, zeigt dieses Video in sehr anschaulicher Art und Weise.

Quelle: https://youtu.be/YQXe1CokWqQ

Fazit: Jede gut platzierte Werbebotschaft führt zu Reaktionen. Besonders analoge Werbekanäle haben aber durch Multiplikatoreffekte die Möglichkeit über Wiederholung verstärkt im Gedächtnis des potentiellen Konsumenten abgespeichert zu werden.

Mehr lesen ...
Weniger ...

2018-12-04

LE-UV Technologie – Druckergebniswunder oder Umweltteufel?

Immer öfters werden wir gefragt, ob es wahr ist, dass mit der LE-UV Technologie gedruckte Produkte nicht recycelt werden können? Und jedes Mal haben wir darauf dieselbe Antwort: Nein! Ja, es stimmt, dass sich die Farbe stärker mit dem Substrat verbindet und der sogenannte Deinking-Prozess deshalb aufwändiger ist. Dass dies allerdings auch beim Einsatz von herkömmlichen Dispersionslacken der Fall ist, wird von LE-UV-Gegnern oftmals verschwiegen.

Man muss sich dabei vor allem im Klaren sein, dass genau diese starke Verbindung mit dem Trägermaterial einer der Vorteile der LE-UV Technologie darstellt und deshalb oft erwünscht ist – denn durch eine starke Vernetzung wird mechanischer Abrieb verhindert.

Außerdem ist das Phänomen von leichter und schwerer deinkbaren Farben nichts Neues. Auch andere Druckfarben führen beim Deinking durchaus zu einem bestimmten Mehraufwand. So gehören dazu die Mehrzahl der momentan eingesetzten kommerziellen Inkjet-Tinten (z.B. herkömmliche Kopiergeräte) oder auch Flüssigtoner (z.B. HP Indigo). Aufgrund des wachsenden Einsatzes solcher Farbsysteme ist auch klar, dass sich in der Weiterentwicklung des Deinking-Prozesses einiges tun muss.

Ein anderer, zugegebenermaßen nicht sehr wissenschaftlicher Gradmesser, warum dies momentan noch zu wenig geschieht, ist die wirtschaftliche Eigendynamik. Würde LE-UV-, Flüssigtoner- oder Inkjet-bedruckter Papierabfall unüberbrückbare Probleme bereiten, wäre die mächtige Papier-Lobby schon lange dagegen vorgegangen. Jedoch ist momentan deren wirtschaftlicher Leidensdruck, wie es scheint, zu gering. Zu klein ist der LE-UV bedruckte Anteil des Papiers, das wieder in den Recyclingprozess gerät. Wie es ein deutscher Experte deshalb passend beschreibt: „Wenn man sich einen 100m-Sprint vorstellt, sind wir momentan, was die Deinking-Entwicklung betrifft, auf den ersten 5 Metern.“

Falsch ist jedenfalls, dass dieser Papierabfall nicht weiterverwertet werden kann. Aufgrund der schweren Deinkbarkeit ist er vielleicht für grafische Recyclingpapier nicht geeignet, allerdings können problemlos andere Recyclingprodukte wie Graupappe oder Wellpappe hergestellt werden.

Mittlerweile werden wir auch mit Aussagen konfrontiert, dass UV-Farben „hochgiftig“ seien. Hierbei handelt es sich um absolute Fake News, die momentan scheinbar in aller Welt zum guten Ton gehören. Tatsache ist, dass UV-Farben schon seit Jahrzenten vor allem im Verpackungsdruck für Lebensmittel eingesetzt werden und im trockenen Zustand absolut unbedenklich sind. Unnötig zu erwähnen, dass die EU keinesfalls Farben zulassen würde, die tatsächlich ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Schlussendlich ist es jedem selbst überlassen, was einem für das jeweilige Projekt wichtiger ist – perfekte Optik oder möglichst gute Wiederverwertung. Eines ist jedenfalls klar: LE-UV Produkte sind kein Sondermüll, nicht giftig und werden tagtäglich recycelt.

 

Natürlich würden alle wieteren Erläuterungen den Rahmen dieses Eintrags sprengen. Wir sind jederzeit gerne bereit alle Fragen zu diesem Thema zu beantworten. Natürlich ist es auch möglich herkömmliche Druckprodukte mit der VVA umzusetzen, die auf Wunsch zusätzlich klimaneutral produziert werden können.

Mehr lesen ...
Weniger ...

2017-06-12

The IKEA BookBook

IKEA steht seit Jahren zum gedruckten Katalog als Ergänzung zum mittlerweile hochfrequentierten Onlineshop.  Und Humor haben sie zudem, die Schweden.

Mehr lesen ...
Weniger ...

2017-05-01

Warum Bücher Online schlagen

Keine allzu aktuelle Nachricht aber trotzdem wert darüber zu berichten. Apple, das wertvollste Unternehmen der Welt und Vorreiter der modernen Digitalität, setzt auf Analoges. So brachte der Global Player aus dem Silicon Valley als Erstlingswerk einen ausgesprochen aufwändigen Bildband auf den Markt, der die Entwicklung der so charakteristischen Apple-Produkte über die Jahrzehnte revue passieren lässt.

Das Buch enthält 450 hochklassige Fotografien von Andrew Zuckerman und kostet 299 $. Was sich nach sehr viel Geld anhört, relativiert sich einigermaßen, wenn man sieht wie einzigartig das Buch gestaltet und produziert wurde. Nach einer Entwicklungszeit von über acht Jahren wurde auf einem extra entwickelten, besonders gemahlenen Papier gedruckt. Die Seiten wurden mit Silber veredelt und sogar bei der Tinte griff man auf ein Produkt zurück, das nach achtfacher Farbseparation auch noch mögliches Schablonieren verhindert.

Apple als Inbegriff der Digitalität hat es verstanden, dass es nicht nur Schwarz oder Weiß gibt, sondern sehr wohl Schwarz und Weiß positive Charakteristiken abzugewinnen sind, um eine gewisse Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Auf der anderen Seite kann man natürlich auch sagen, dass dies nichts Neues und nicht weiters verwunderlich ist, setzt Apple doch seit jeher auf Haptik und reell begreifbare Ästhetik, wenn es um das Produktdesign ihrer eigenen elektronischen Produkte geht. Diese Liebe zum Schönen, real begreifbaren Design machte Apple zu DEM Lifestyle Konzern der jüngeren Vergangenheit. Dass jedoch genau diese Erstarkung des Designs im gesellschaftlichen Sinne auch ohne die Kombination mit der Digitalität dazu führen kann, dass totgesagte Dinge wie Bücher, Vinyl-Schallplatten, analoge Fotografie und Brettspiele eine Renaissance erleben, ist schon einzigartig.

Die Frage, die sich dabei aufdrängt, ist die Digitalität wirklich als Feind des Analogen zu sehen? Denn, dass sich der Mensch im hektischen digitalen Alltag als Kontrast wieder nach Entschleunigung und realen sammelbaren Dingen sehnt, spricht dafür, dass die Beziehung eher als wirtschaftlich gesunder Wettbewerb zu sehen ist, der beide Strömungen zu neuerlichen Höchstleistungen anspornt. Das Ergebnis daraus sollten unter anderem speziellere, schönere, emotionsgeladenere Druckprodukte sein, die dadurch eine starke Aufwertung erleben und somit ein ernstzunehmendes Medium in der Kommunikation bleiben.

 

Bilder: Apple


Mehr lesen ...
Weniger ...